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Gefangen in einer Ⓒⓗⓐⓜⓟⓐⓖⓝⓔⓡ-Blase

von Andrew Holloway März 17, 2026 1 min lesen.

Gefangen in einer Ⓒⓗⓐⓜⓟⓐⓖⓝⓔⓡ-Blase

Ich habe einen Spontanvortrag gehalten. Nicht zum ersten Mal. Vortrag ist vielleicht das falsche Wort, es war eher so eine Art “Rant”. Meine geliebte Geliebte rollte schon mit den Augen und lachte durch die Nase ins Champagnerglas. “Schnörch!”

“Ja, also, was spricht dagegen? Wonach sehnen sich die Menschen? Was will jeder erleben? Die Menschheit braucht Zusammenhalt. Die Menschen, das Individuum, der da und sie da, Du und ich. Sie brauchen Liebe, oder der Gefühl geliebt zu werden. Oder zumindest eine Erinnerung an das Gefühl von Liebe, damit sie nicht vergessen, dass die Liebe existiert. Sich daran erinnern, dass man sie erleben kann und (hoffentlich) schon mal erlebt hat und sich sicher sein kann, dass man dieses Gefühl wieder erleben wird. Dass es zwischenmenschlich Nähe, Wärme und Austausch geben kann ist universell, existenziell.

Und deshalb, genau deshalb, ist es lebenswichtig, dass wir mit gutem Beispiel Vorangehen und mit unserer Handlung meine zentrale These unter Beweis stellen: Nur Eins bringt uns diesem existenziellen Ziel näher, und das ist die Selbstverständlichkeit des Champagners im Alltag. 

Denn damit...

“Pa-löpp!”

Plötzlich wurde alles spheroidal und ich betrachte die Welt aus einer kugelförmigen Linse. Die Umgebungsgeräusche waren gedämpft, aber ich hörte meine eigene Stimme. Ich merkte plötzlich, wie ich über meine eigene Kehle beschleunigt wurde und ich mich selbst gefangen, in einer Ⓒⓗⓐⓜⓟⓐⓖⓝⓔⓡ-Ⓑⓛⓐⓢⓔ verschluckt habe.